Neue mobile Geräte für schnellere Fahrscheinkontrollen

700 neue Kontrollgeräte mit modernster Technik hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) für seine Partner angeschafft. Die technische Umsetzung der Datenweitergabe wird dabei vollständig von der rms GmbH abgewickelt. Der größte Abnehmer im Verbundgebiet ist mit rund 200 Geräten die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF). Auf der Fachmesse Hypermotion übergab RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat symbolisch eines der neuen Geräte an den VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott.

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat (rechts) mit VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott (© Christian Christes)

Lokale Nahverkehrsorganisationen sparen Kosten ein

Mit den neuen mobilenTerminals läuft die Fahrscheinkontrolle künftig schneller und zuverlässiger als bisher. Der RMV stellt die Geräte mittels Leihvertrag allen Partnern im Verbundgebiet zur Verfügung, die auf das gemeinsame mandantenfähige Terminal-Management-System (TMS) des Herstellers Systemtechnik umsteigen. Das System bietet dank zentraler Datenabwicklung viele Vorteile: So lassen sich Fehlerquellen leichter lokalisieren und beheben, Updates und Funktionserweiterungen können auf allen Geräten synchron eingespielt werden.

Die lokalen Nahverkehrsorganisationen sparen durch den Umstieg zudem hohe Kosten ein: Sie können die neuen Kontrollgeräte umsonst nutzen, und die Wartung des Hintergrundsystems wird von der RMV-Tochter rms GmbH übernommen, die auch die technische Umsetzung der Datenweitergabe vollständig abwickelt.

Schnellere Datenübertragung und größere Speicherkapazitäten

Die neuen Geräte können mittels LTE-Verbindung Daten schneller übertragen und verfügen über größere Speicherkapazitäten, die auch umfangreiche Datenmengen problemlos bewältigen. Die mobilen Kontrollgeräte können eTickets nicht nur für die jeweilige Fahrt prüfen, sondern auch zuvor online erworbene Fahrtberechtigungen auf das eTicket übertragen.

Im September 2018 wurden die ersten Geräte an die verschiedenen lokalen Nahverkehrsorganisationen und Verkehrsunternehmen ausgegeben, die bereits an das mandantenfähige Hintergrundsystem des RMV angeschlossen waren. Bis Ende 2019 sollen dann alle Partner des RMV, die einen Umstieg planen, mit den neuen Kontrollterminals ausgestattet sein.