Datum: 16.11.2019 | Forschung und Entwicklung, Technik

Datenbrille für komplexe Umstiege

Das Forschungsprojekt RadAR+ hat einen adaptiv lernenden Mobilitätsagenten entwickelt, der Reisende individualisiert und bedarfsgerecht unterstützt. Wie genau das funktioniert, sehen Sie im Video!

Video: RadAR+ - Der Demonstrator

RadAR+ ist das Projekt zur Entwicklung eines "Reiseassistenzsystems für dynamische Umgebungen auf der Basis von Augmented Reality".

Das Ziel: Reisende beim bedarfsgerechten und effizienten Wechsel zwischen Verkehrsmitteln zu unterstützen, insbesondere in komplexen Umstiegssituationen.

Virtuelle Begleitung

Im Ergebnis wurde ein Demonstrator entwickelt und praxisnah evaluiert, der innovative Elemente der Augmented-Reality beinhaltete (Umsetzung mit der Datenbrille Microsoft Hololens). Der Demonstrator konnte sich an die Probanden anpassen und wurde adaptiv lernend ausgestaltet.

Die Kombination von Indoor-, Outdoor- & Fern-Routing ermöglichte eine durchgängige Reisekette über komplexe Umsteigebauwerke, angrenzende Außenbereiche und unterschiedliche Verkehrsmittel.

Die personalisierte Mobilität von morgen

Mobilitätsinformationen in Echtzeit und verkehrsmittelübergreifend via Datenbrille zu erhalten, ist ein neuer Ansatz in der Personenmobilität. RadAR+ demonstriert bespielhaft, wie eine solche virtuelle Begleitung erfolgen könnte. So, wie das Navi aus dem Auto nicht mehr weg zu denken ist, könnten adaptiv lernende Informationssysteme eine Lösung für die personalisierte Mobilität von morgen sein.

Gefördert wurde RadAR+ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Projekt lief von 2016 bis 2019; die technische Leitung lag bei der rms.

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